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16.03.2017

Putin wurde aus Russen-Thriller "Kursk" gestrichen

Personen

Matthias Schoenaerts Léa Seydoux

Im Thriller "Kursk" war der russische Präsident Wladimir Putin als Nebenfigur eingeplant. Einem Bericht von "The Hollywood Reporter" zufolge strich die Produktionsfirma EurpaCorp die Rolle jedoch kurz vor dem Drehstart.


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(© www.photopress.at) Wladimir Putin am 24. April 2015 in Jerewan

"Kursk" handelt von dem gleichnamigen U-Boot, dass im August 2000 in der Barentssee sank. Wladimir Putin hatte drei Monate zuvor sein Amt als russischer Präsident eingenommen. Seine Rolle im Film wurde nun - knapp einen Monat vor Beginn der Dreharbeiten - aus dem Skript gestrichen. Der offizielle Grund: EuropaCorp-Präsident Luc Besson entschied sich, nicht den politischen Aspekt der Tragödie zu beleuchten, sondern die Rettungsmission der russischen Streitkräfte ins Rampenlicht zu rücken.

Hinter vorgehaltener Hand wird allerdings spekuliert, dass die Angst vor schwerwiegenden Konsequenzen ausschlaggebend für die Drehbuchänderungen gewesen seien. Von befürchteten Hackerangriffen ist etwa die Rede. "Erinnert ihr euch an 'The Interview'?" zitiert "The Hollywood Reporter" eine anonyme Quelle. Die Komödie über den nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un hatte 2014 eine Cyberattacke auf Sony zur Folge gehabt. Im Gegensatz zu Kim wäre Putin wäre aber positiv in "Kursk" dargestellt worden.

Unter anderem werden Colin Firth, Matthias Schoenaerts und Léa Seydoux in "Kursk" zu sehen sein. Der Film soll im Jahr 2018 in den österreichischen Kinos starten.

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